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HTMLWorld » Photoshop » Einführung

Photoshop: Einführung

von Klaus Sauerbrey

Ob Einsteiger oder Profi, Adobe Photoshop ist in jedem Fall das richtige Werkzeug bei der Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und Fotos für die drucktechnische als auch die Onlineveröffentlichung.

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Was ist Photoshop?  nach oben

Einfach und schlicht gesagt: ein Grafikprogramm aus dem Hause Adobe; eines wie viele andere Programme auch. Bei intensiver Arbeit mit diesem Werkzeug erschließt sich dem Anwender jedoch eine wirklich tiefe Fülle von Möglichkeiten, die eine fast ungeahnte Breite von Anwendungen in der Bild- und Grafikbearbeitung zulässt.
Im Folgenden werden wir etwas näher auf das Programm eingehen, ohne jedoch das ganze Spektrum dieser Software aufzugreifen; dies ist aufgrund der Menge an Optionen an dieser Stelle kaum machbar und würde den Rahmen dieser Dokumentation sprengen. In kleinen, steten Schritten das Programm kennenlernen, selbst die ein oder andere Funktion ausprobieren und schon bald werden hervorragende Ergebnisse erzielt.

Entwicklung dieses Programms  nach oben

Das Unternehmen Adobe wurde 1982 gegründet und bietet Softwarelösungen plattformübergreifend für verschiedenen Bereiche an. Adobe brachte mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop im Februar 1990 die Version 1.0, im Herbst 1990 die Version 2.0 heraus. Eine der maßgeblichen Personen an der Programmentwicklung war Thomas Knoll. 1993 folgte Version 2.5. Seit Version 3.0 (1994) bedient sich das Programm der Ebenen-Technik, was die Möglichkeit der Bildbearbeitung immens erweiterte. Das Programm wurde laufend verbessert, lief dann auch mit Version 4 (1996) unter Windows 95 ordentlich, hauptsächliche Funktionen wurden abgeändert. Mit Version 5.0 (1998) wurde die Protokoll-Palette eingeführt, damit konnte zu einem beliebigen Bildzustand einer Sitzung zurückgekehrt werden; Textebenen nunmehr korrigierbar, Ebeneneffekte möglich. Version 5.5 folgte 1999. Außer der Erweiterung der Werkzeugpalette kam diese Version gerade auch den Web-Designern entgegen; hier gab es spezielle Speichermöglichkeiten für Internetbilder sowie Funktionen für die Generierung von Rollovern und Slices (ImageReady). Version 6 (2000) bot neue vektorunterstützende Werkzeuge für Formen und Text, weitere Ebeneneffekte sowie Ebenenmasken. Version 7.0 (2002) stellt sich mit neuen Malwerkzeugen und Datei-Browser vor.

Was kann Photoshop?  nach oben

Photoshop kann:

  • Bilder importieren (Scanner, Kamera)
  • diese in einer enormen Vielfalt bearbeiten,
  • Fotomontieren
  • Malen und Zeichnen
  • Erstellen von Grafiken, Rollover-Schaltflächen
  • Erzeugen von Animationen
  • gezieltes Aufbereiten für Internetanwendungen
  • nachträgliches Bearbeiten einzelner Bildsegmente
  • uvm.

Grafiktypen und Dateiformate  nach oben

Prinzipiell können wir Grafiken in zwei Kategorien einteilen: die Pixel- und die Vektorgrafiken.
Pixelgrafiken bestehen aus einzelnen Bildpunkten, eben diesen Pixeln. Diesen einzelnen Punkten werden Farben zugewiesen, die in der Grafikdatei gespeichert sind. Vektorgrafiken dagegen bestehen aus Objekten, in denen die Informationen für die Grafik stehen. Dies sind Anfangs- und Endwerte beispielsweise für Linien oder andere geometrische Figuren, außerdem Farb- und Zusatzinformationen für diese Linien, Kreise, Kurven etc.
Da bei den Vektorgrafiken nicht jeder Pixel eine Farbzuweisung erhält - das Objekt (Bild, Grafik) wird hier quasi beschrieben - haben Vektorgrafiken in der Regel einen geringeren Speicherbedarf als Pixelgrafiken.

Abhängig von der jeweiligen Verwendung können Grafiken unter verschiedenen Formaten abgespeichert werden. Genannt seien an dieser Stelle die wichtigsten.
Das PSD-Format (*.psd) ist das Dateiformat von Photoshop , Ebenen und Kanäle werden unterstützt.
Bei Bedarf ist eine nachträgliche Bearbeitung jederzeit gewährleistet. Somit ist es sinnvoll, jeweilige Datei *.psd aufzubewahren.
Das TIFF-Format (*.tif) ist ein weit verbreitetes Format, es wird von den meisten Programmen unterstützt, eine Komprimierung ist verlustfrei möglich (20-40%).
Im GIF-Format (*.gif) werden Daten automatisch verlustfrei komprimiert, hier sind max. 256 Farben möglich, Interlacing, Transparenzen und Animation werden unterstützt, geeignet für Symbole, Logos und Bilder mit wenigen Farben.
Das JPEG-Format (*.jpg) ist das gebräuchlichstes Format für die Darstellung von detail- und farbenreichen Fotos im Internet, sämtliche Farbinformationen eines Bildes bleiben erhalten, nicht benötigte Daten werden gelöscht; hohe Kompressionsrate möglich, dann allerdings zu Lasten der Bildqualität.



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Photoshop

.Autor:Jan Winkler.
. Bewertung:
Photoshop: Einführung HTMLWorld
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. Community: 10 Beiträge im Photoshop Forum .

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