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HTMLWorld » Netzwerke » Netzwerk-Hardware

Netzwerke: Netzwerk-Hardware

von Christina Pohle

Im zweiten Schritt unseres Workshops werden wir uns genauer mit der Hardware beschäftigen, die zu einem funktionierenden Netzwerk dazu gehört.

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Bridge  nach oben

Eine Bridge verbindet Teilnetze (Segmente) miteinander und überträgt die Datenpakete zwischen den Teilnetzen. Sie dient zur Lastentkopplung im Netz führt aber keine Bearbeitung der Daten durch. Einsetzbar ist sie zur Verbindung von Teilnetzen gleicher Topologien und einer Mischform, Bus- und Sterntopologie. In jedem Teilnetz wird in einem Rechner eine zweite Netzwerkkarte eingebaut und verbunden. Diese Rechner müssen allerdings immer in Betrieb sein um die Verbindung zu gewährleisten.

Repeater  nach oben

Der Repeater ist ein Gerät das als Signalverstärker arbeitet. Er ist mit Netzwerkanschlüssen ausgerüstet über die die Netzwerksegmente angeschlossen werden können. Er verbindet, wie eine Bridge, die Teilnetze gleicher Topologien und führt keine Datenbearbeitung aus.

Der Repeater
Darstellung: Der Repeater

Hub  nach oben

Ein passiver Hub ist ein einfacher Verteiler. Die aktive Variante des Hub hat eine zusätzliche Verstärkerfunktion, wodurch längere Kabelverbindungen möglich sind. Es sind Geräte erhältlich die mit 4 bis 32 Ports (Anschlüsse) ausgestattet sind, wobei es aber auch möglich ist mehrere Geräte zusammen zuschließen wenn die Portanzahl eines Hub's nicht mehr ausreichend ist. Ebenso kann damit eine Art Baumstruktur aufgebaut werden. Um das Netzwerk mit weiteren Geräten zu erweitern, wird ein weiterer Hub (meist an einen sogenannten Up-Link-Port) angeschlossen. Das Gerät erkennt jedoch nicht die Zieladresse, sondern teilt das Eingangssignal auf die Ports auf, an die die Computer angeschlossen sind. Die Daten sind also solange im Netz bis sich der richtige Abnehmer gefunden hat. Die gesamte Bandbreite zur Übertragung teilt sich bei einem Hub durch die Anzahl der angeschlossenen PC's.

Switch  nach oben

Ein Switch (Schalter) arbeitet im Prinzip wie eine Vermittlungseinrichtung und ist intelligenter als ein Hub. Er verfügt, wie der Hub, über eine Anzahl von Anschlüssen (Ports) an die PC's oder Netzsegmente angeschlossen werden. Er kann die Adressinformation auswerten, kennt somit Quell- und Zieladresse, und kann die Daten auf den ermittelten Port aussenden. Das heißt, die Daten müssen nicht das ganze Netz durchlaufen bis das Ziel gefunden ist. Dadurch ist eine direkte Kommunikation ohne Belastung der LAN-Segmente möglich. Auch bei diesem Gerät ist das Kaskadieren (Bilden einer Baumstruktur) möglich.

Gateway  nach oben

Ein Gateway (Torweg) ist eine auf dem PC laufende Software (Bsp.: SNA - Server von Microsoft) die in der Lage ist verschiedene Netzwerktypen zu koppeln. Es ist in der Lage als Schnittstelle für Netzwerke mit unterschiedlichen Protokollen, Topologien oder Adressierungsverfahren zu arbeiten. Die Informationen und Daten werden in das Format umgewandelt, das von den Protokollen des anderen Netzes unterstützt wird. Unterschiedliche Netze arbeiten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und verschiedenen Paketgrößen bei der Datenübertragung, hier übernimmt das Gateway weitere Aufgaben. Es gleicht die Geschwindigkeit aus in dem es das schnellere Netz bremst und bei unterschiedlichen Paketgrößen packt es die Pakete so um, das sie passen. In Firmen ist ein Gateway die Schnittstelle zwischen den PC's und dem Großrechner. In öffentlichen Netzen arbeitet das Gateway als Überleitungseinrichtung zwischen Netzen verschiedener Betreiber oder verschiedenen nationalen Netzen.

Router  nach oben

Ein Router ist ein Gerät, das Datenpakete von einem LAN oder WAN an ein anderes weiterleitet. Er übernimmt somit die Aufgabe zwei räumlich getrennte Netzwerke , ein sogenanntes Extranet, miteinander zu verbinden. Das kann über eine dafür vorgesehene Datenleitung, zum Beispiel eine Standleitung, oder über das Internet geschehen. Um den Weg über das Internet zu nutzen werden ISDN- und DSL-Router verwendet. Er ist verantwortlich dafür, dass Anfragen aus dem lokalen Netz weitergeleitet werden und die Antwortpakete wieder zurück zum richtigen PC des lokalen Netzes geschickt werden. Um dies zu realisieren gibt es zwei Verfahren, das passive und aktive Routing (dazu später mehr).

Routing

Routing heißt übersetzt "Suche des richtigen Weges der Daten" oder einfach "Leitwegsuche" im Netzwerk. Passives Routing ist die Bezeichnung für das Transportieren der Daten eines Netzes anhand eines Pfades der im Header der Daten enthalten ist. Die zweite Variante ist das aktive Routing. Dabei werden aktuelle Faktoren wie Datenverkehr, Leitungskosten, Geschwindigkeit und die Qualität der Verbindungen berücksichtigt. Anhand dieser Faktoren wird also der nächstbeste Routingweg herausgesucht.



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Netzwerke

.Autor:Jan Winkler.
. Bewertung:
Netzwerke: Netzwerk-Hardware HTMLWorld
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. Community: 23 Beiträge im Netzwerke Forum .

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