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HTMLWorld » Java » Einführung

Java: Einführung

von Heike Wolf/Stephan Steege

Java gehört zu den beliebtesten Programmiersprachen im Internet, weil es einerseits durch seine konsequente Objektorientierung sehr leistungsfähig ist, andererseits viele Eigenschaften hat, die es im Internet einfach und universell einsetzbar macht.

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Was ist Java?  nach oben

Java ist eine Programmiersprache, die sich besonders gut für das Internet eignet. Java ist plattformunabhängig und den Compiler kann man kostenlos aus dem Internet herunterladen. Java-Applets lassen sich in HTML-Seiten einbinden und ausführen. Damit stellt Java eine universelle und leistungsfähige Ergänzung zu HTML und anderen Internet-Komponenten dar. Zudem ist Java für die objektorientierte Programmierung gemacht. Die Syntax der Java-Anweisungen ähnelt der von C++, allerdings fehlen einige problematische Komponenten wie der direkte Zugriff auf den Arbeitsspeicher und das Dateisystem des Clients. Dafür hat Java erfolgreiche Komponenten anderer Programmiersprachen übernommen und kann URLs nutzen.

Was kann Java?  nach oben

Java ist konsequent objektorientiert. Damit kann es außerordentlich viele verschiedene Aufgaben lösen: Animationen, Laufbänder, Chats auf Web-Seiten, Animacons, Taschenrechner, Spiele, Verschlüsselungsprogramme, interaktive Web-Seiten, Musik, Textverarbeitungen, kleine Internet-Applets, riesige Programmpakete, Bildverarbeitungsprogramme, usw., usw. Der bekannteste Einsatz ist in Form von Applets, die in HTML-Seiten eingebunden werden. So kann deren Layout und Inhalt im Dialog mit dem Benutzer vollständig neu gestaltet werden. Dadurch ist Java eine universelle und notwendige Ergänzung zu HTML. Java unterstützt aber auch Multimedia-Anwendungen wie Audio-Dateien. Java kann aber nicht nur auf dem Client-Computer aktiv werden, sondern auch auf dem Server. Das ist effektiv, um große Datenmengen zu bearbeiten, z.B. bei Datenbanken oder größeren Grafik-Dateien, die auf dem Server liegen. Aber Java kann nicht nur auf Computern, sondern aufgrund seiner Plattformunabhängigkeit, zur Steuerung anderer Maschinen eingesetzt werden.

Was braucht man, um Java zu benutzen?  nach oben

Am häufigsten wird Java in Applets benutzt. Das sind Dateien, die in HTML-Dokumente eingebunden sind. Sie werden vom Browser interpretiert (ausgeführt), wenn die WebSite geöffnet wird. Damit das funktioniert, muss der Browser javafähig sein. Die andere, eher selten angewendete Möglichkeit, Java-Programme auszuführen, ist in der Kommandozeile. Dazu braucht man einen Java-Compiler und einen Java-Interpreter. Beides kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.

Was braucht man, um Java zu programmieren?  nach oben

Um Java zu programmieren, braucht man genauso den Compiler und den Interpreter bzw. den javafähigen Browser. Viele Programmierer benutzen dasJDK( Java Development Kit): Es umfasst die für die Erstellung und das Testen von Java-Applikationen und Applets notwendige Software, die Packages mit den zur Grundausstattung gehörenden Java-Klassen, und die Online-Dokumentation. Zur Software gehören der Java-Compiler, das Java Runtime Environment (die Java Virtual Machine) für die Ausführung von Applikationen, der Appletviewer für die Ausführung von Applets, ein Java-Debugger und verschiedene Hilfsprogramme.
Den Programmtext speichert man in einer einfachen Textdatei. Um den Text zu bearbeiten, reicht der einfachste Editor, z.B. Notepad bei Windows. Komfortabler ist eine allerdings eine Enwicklungsumgebung (IDE).

Entwicklungsumgebungen (IDE's)  nach oben

Eine Entwicklungsumgebung ist eine über Menüs gesteuerte Benutzeroberfläche in einem Entwicklungssystem. Diese erleichtert das Entwickeln von Programmen, da alle wesentlichen Bestandteile zu einer Einheit zusammen gefasst sind. Für Java sind in den letzten Jahren Entwicklungsumgebungen wie Pilze aus dem Boden geschossen, z.B. Es gibt viele Compiler und IDE's, z.B. Java SDK von Sun, Kaffe, JBuilder von Borland, Forté von Sun, Jikes, Kawa, Code Guide, Java 2 SDK von Microsoft. Jede hat ihre Besonderheiten und ihre Anhänger.
Man darf nicht dieIDEmit dem Compiler oder Interpreter verwechseln. Viele IDE's haben zwar viele Werkzeuge und Komponenten integriert. Für das Ausführen des Java-Programms sind aber allein der Compiler und der Interpreter zuständig. Ihnen ist es egal, ob der Programmcode mit einem einfachen Texteditor oder einer hochkomfortablenIDEgeschrieben wurde. In neuester Zeit erfreut sich dieIDE"Eclipse" immer größerer Beliebtheit. Gern genutzt wird auch das Java 2 SDK von Microsoft. Es kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Da die Datei etwa 31 MByte gross ist, empfiehlt sich das aber nur, wenn man einen entsprechend leistungsfähigen Internetanschluss hat, ansonsten kann es auch von CD installiert werden.

Entstehung von Java  nach oben

Java wurde von der Firma Sun erfunden. Java geht auf die Sprache Oak zurück, die 1991 von Bill Joy, James Gosling und Mike Sheridan im Green-Projekt entwickelt wurde, mit dem Ziel, eine einfache und plattformunabhängige Programmiersprache zu schaffen, ursprünglich als Steuerung für ein Fernsehgerät. Anfangs orientierte man sich dabei an der Syntax von C++. Als das Internet bekannt wurde, stellte sich heraus, dass Java dafür optimale Voraussetzungen hatte. Im Spätsommer 1994 wurde der Java-WebRunner fertiggestellt. Die Firma Sun wurde aufmerksam und stellte 1995 Java und Hot Java offiziell vor.



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Java

.Autor:Jan Winkler.
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Java: Einführung HTMLWorld
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. Community: 37 Beiträge im Java Forum .

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