Alles in allem wird dieses Weblogsystem den Anforderungen an ein Weblogsystem mit professionellem Design und aktueller Technologie gerecht. Es zählt zu den Blogsystemen mit der größten Verbreitung im World Wide Web. WordPress 2.0 verzeichnete bislang rund 1,2 Millionen Downloads. Die derzeit aktuellste Version 2.0.5 wird sicherlich die Nutzerzahl noch weiter ansteigen lassen. Eine umfangreiche Auswahl an den verschiedensten Designvorlagen, die sich auch noch individuell gestalten und personalisieren lassen, lässt jede Menge Freiraum für Kreativität.

Welche Funktionen bietet WordPress?  nach oben

An erster Stelle steht bei dem Weblogsystem von WordPress die Benutzerfreundlichkeit. Sowohl für die Installation als auch für das spätere Befüllen eines WordPress Weblogs ist die Bedienfreundlichkeit ein wesentlicher und sehr wichtiger Aspekt. Auch Upgrades lassen sich recht einfach durchführen. Sehr praktisch ist die Beitragsvorschau, mit deren Hilfe sich der Autor die Beiträge anzeigen lassen kann, wie es nach der Veröffentlichung aussehen wird. Nicht nur für Blogger ohne HTML-Kenntnisse ist der WYSIWYG Text-Editor sehr praktisch, weil dadurch der Text ohne eventuell störende oder unübersichtliche HTML-Tags zu lesen ist. In dem Texteingabefeld, welches sich wenn nötig auch vergrößern lässt, sieht man nämlich den Text so wie er später auch nach der Veröffentlichung aussehen wird. Zusätzlich zum WYSIWYG Text-Editor lässt sich noch eine HTML-Ansicht des Textes öffnen. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit Beträge mit einem HTML-Editor zu erfassen. Das Hochladen von Bildern ist ganz bequem auch im Autoren-Bereich möglich. Diese Bilder lassen sich dann per Drag & Drop recht einfach in den Post einfügen. In einer einzigen WordPress Installation können mehrere Autoren arbeiten. WordPress ist also Multi-Autorenfähig. Verschiedenen Nutzern können unterschiedliche Berechtigungen beziehungsweise Rollen, wie etwa die Bearbeitung der Beiträge oder die Aktivierung von Plug-Ins, zugewiesen werden. Selbstverständlich können die Leser eines WordPress-Blogs auch Kommentare zu den einzelnen Posts verfassen. Über einen neu geschriebenen Kommentar kann sich der Autor automatisch per E-Mail informieren lassen. In der übersichtlichen Administatorenebene lassen sich nicht nur weiterführende Links einbauen, sondern auch verschiedene Kategorien anlegen, das Theme ändern, den Weblog-Titel bearbeiten und vieles mehr. Die Artikel können durch ein Passwort geschützt werden. Zahlreiche Funktionserweiterungen sind durch PlugIns möglich. WordPress ist direkt mit einem Plug-In das vor unerwünschtem Kommentar-Spam schützt versehen. Wichtig ist bei einem Weblog auch immer dass er auch gefunden wird und dass die Leser sich schnell informieren können, ob in ihrem Blog ein neuer Beitrag verfasst wurde. WordPress unterstützt die Kommunikations-Services Trackback und Ping sowie die News-Feed-ServicesRSS2.0 und Atom. Im Administratorbereich gibt es einige Bereich die gelöscht werden können, wie zum Beispiel Links, Kategorien oder Kommentare ohne dass die Seite neu geladen werden muss. In der Liste wird der gelöschte Bereich rot und verblasst dann. Diese Funktion beruht auf der Technologie AJAX. Die Webstandards wurden bei der Entwicklung von WordPress eingehalten. Die Einhaltung der Webstandards stellen insbesondere sicher, dass die Anwendung in den verschiedensten Browsers angezeigt werden kann. Die genauere Beschreibung der wichtigsten Funktionen folgt im Laufe dieser Dokumentation.

Blogging per E-Mail  nach oben

Manche Blogger sind sehr viel unterwegs und möchten zum Beispiel vom Zug aus mit Hilfe ihres E-Mailfähigen Handys oder PDAs einen Blogbeitrag erstellen und auch gleich veröffentlichen. Dafür ist es sehr praktisch, dass ein WordPress Blog auch per E-Mail befüllt werden kann. Dazu ist ein POP3-Account notwendig. Die Einstellung dieser E-Mailadresse als so genannter Container für die E-Mails kann im Administatorzugang unter Options -> Writing eingestellt werden. In dem Bereich "Writing by E-Mail" kann man den Mailserver, die nur für diesen Zweck eingerichtete E-Mailadresse und ein Passwort eintragen und eine Standardkategorie auswählen. Da jede E-Mail, die an diesen POP3-Account geschickt wird im Weblog veröffentlicht wird, sollte man diese E-Mailadresse streng vertraulich behandeln.

Multiautorenfähigkeit  nach oben

In der Adminoberfläche kann der jeweilige Betreuer eines WordPress-Blogs verschiedene Nutzerprofile und darunter auch mehrere Autoren oder Editoren für einen Blog anlegen. So können in nur einer WordPress-Installation mehrere Autoren arbeiten. Dieses Blogsystem unterstützt also, wie viele andere Blogsysteme auch, die Multi-Autorenfähigkeit.

Kommentare  nach oben

Besucher eines WordPress-Blogs können, wenn dies eingestellt ist, Kommentare zu einem Beitrag schreiben. Je nach Einstellung erhält der Autor eine Benachrichtigung per E-Mail über einen zu moderierenden Kommentar.

Weiterführende Links anlegen  nach oben

In der so genannten Blogroll lassen sich viele weiterführende Links zu anderen "gleichgesinnten" oder ergänzenden Blogs anlegen. Durch diese Vernetzung wird eine Blogoshpäre aufgebaut. Wie weiterführende Links eingetragen werden ist im Kapitel "Administratoransicht: Organisation und Verlinkungen" in dem Abschnitt "Add Links" beschrieben.

Kategorien anlegen und bearbeiten  nach oben

Um verschiedene Themengebiete zu ordnen werden in Weblogs Kategorien benutzt. Bevor man die Kategorie anlegt und benennt ist es gut, damit der Blog / Post später über Blogsuchmaschinen besser gefunden werden kann, wenn man sich vorher zum Beispiel bei Technorati über die favorisierten Suchbegriffe und Tags informiert. Die Beschreibung, wie Kategorien angelegt und bearbeitet werden finden Sie in dem Kapitel "Administratoransicht: Organisation und Verlinkungen" im Abschnitt "Manage -> Categories"