Ad-Hoc-Modus  nach oben

In diesem Betriebsmodus sind alle beteiligten Geräte, egal ob es sich um Clients (= Nutzer) oder Access Points, Router o.ä. handelt, gleichwertig. Keiner der beteiligten Geräte hat eine "höherwertige" oder "zentrale" Aufgabe. Bei einem "Ad Hoc"-Netzwerk nach dem üblichen WLAN-Standard 802.11 können maximal 2 Clients zusammengeschalten und Verbindungen aufgebaut werden. Weiterhin gilt hier die Einschränkung, dass die Daten mit einer maximalen Übertragungsrate von 11 MBit/s übertragen werden können. Wenn drei oder mehrere Clients an einem "Ad Hoc"-Netzwerk teilnehmen sollen, muss ein sog. "Mobiles Ad Hoc-Netzwerk" (MANET) geschaffen werden, was durch den Einsatz zusätzlicher Protokolle realisiert wird.
Das Protokoll für die Datenübertragung in einem "Ad Hoc"-Netzwerk wird mit OLSR (= Optimized Link State Routing) bezeichnet. Dieses Protokoll basiert darauf, dass jedem Teilnehmer am Netzwerk alle anderen Teilnehmer bekannt sind. OLSR wurde für den Betrieb in einem WLAN-Ad Hoc-Netzwerk optimiert und angepasst. OLSR sorgt auch dafür, dass mehr als 2 Computer an einem "Ad Hoc"-Netzwerk teilnehmen können. Es sorgt für das Routing, so dass die Daten nicht zwangsläufig direkt vom Sender zum Empfänger geschickt werden müssen, sondern evtl. auch über einen anderen dritten Computer. Die Teilnehmeranzahl für ein "Ad Hoc"-Netzwerk ist auf 8 beschränkt.
Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht, wie ein "Ad Hoc"-Netzwerk arbeitet:

Schema für ein Ad-Hoc-Netzwerk
Darstellung: Schema für ein Ad-Hoc-Netzwerk

Point-to-Point-Modus  nach oben

Dieser Modus ist für "normale" WLAN-Clients nicht relevant. Er wird benötigt, wenn zwei Access Points, an denen jeweils 1 WLAN-Netzwerk angeschlossen ist, untereinander Daten austauschen sollen. Auch hier erfolgt die Datenübertragung kabellos. Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht, wie ein "Point to Point"-Netzwerk arbeitet:

Schema für ein Point-to-Point-Netzwerk
Darstellung: Schema für ein Point-to-Point-Netzwerk

Infrastruktur-Modus (Infrastructure)  nach oben

In diesem Modus gibt es einen zentralen Punkt im Netzwerk, an dem sich alle Teilnehmer anmelden. Diese zentrale Stelle wird durch einen Access Point realisiert, der auch die Verbindung z.B. zum Internet oder einem anderen externen Netzwerk darstellt. Der Access Point sorgt weiterhin für die Vermittlung der Daten innerhalb des Netzwerke s. In diesem Modus kann zusätzlich ein oder mehrere Access Points in Reihe geschalten werden wodurch die Reichweite des Netzwerke s erhöht wird.
Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht, wie ein "Infrastructure"-Netzwerk arbeitet:

Schema für ein Infastruktur-Netzwerk
Darstellung: Schema für ein Infastruktur-Netzwerk